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Reck, Ritualkunst zwischen Kult und Museum.

Reck, Ritualkunst zwischen Kult und Museum.

Reck, Hans Ulrich: Ritualkunst zwischen Kult und Museum. Dissonante Ästhetiken am Beispiel Afrikas. Mit einem Beitrag von Christine Bruggemann. Hommage an Afrika. Erste Auflage. Köln. Herbert von Halem Verlag. 2017. 24 x 16,7 cm. 431 S. Illustrierter OKarton. Sehr gutes Exemplar. Edition KHM, 1.

Durchgehend mit meist farbigen Abbildungen versehen. Text in deutscher Sprache. Mit Beginn des 19. Jahrhunderts setzt in den bildenden Künsten eine Aufbruchbewegung ein, die zur Auffassung verfestigt wird, Kunst sei einer permanenten Welterfindung verpflichtet und müsse bedingungslos innovativ sein. Die daraus resultierende Sehnsucht nach einem Archaischen und ‚Wilden‘ erweist sich als Konstruktion eines Blicks von außen, der die Attraktivität einer Aura beschwört, die kulturell längst zersetzt worden ist. Die experimentierenden Protagonisten zielen auf grenzenlose Erregungen, für die Exotisierung und Unterwerfung eines ‚Fremden‘ bedenkenlos in Kauf genommen werden.Im vorliegenden Band wird der gesamte Problembestand im Themenkomplex einer zivilisatorischen Annektierung ritueller Kreativität umrissen, kunstgeschichtlich erläutert und durch Skizzen zur Imagination einer verlorenen Welt ergänzt [Verlagsinfo].

EUR 32,-- 

72270A
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