Kozlowski, „Reality“.
Kozlowski, "Reality".
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Kozlowski, Jaroslaw: „Reality“. „MCMLXXII“. Erste Auflage. Poznan (Posen). Zwiazek Polskich Artystow Plastykow (ZPAP). 1972. 20,5 x 14,7 cm. [12] unpaginierte Blätter. Klammergehefteter, illustrierter OKarton. Einband minimalst lichtspurig und mit winziger Unebenheit recto. Klammern mit winzigen Rostspuren. Sonst noch sehr gutes Exemplar. Jaroslaw Janusz Kozlowski (*1945) gehört zu den bedeutendsten Vertretern der Konzeptkunst in Polen, Initiator des internationalen Künstlernetzwerks NET (1971) und engagiert in der Fluxus-Kunstbewegung. Er war Gründer und Leiter der Galerie Akumulatory 2 in Posen (1972–1989) und im Zeitraum 1991–1993 Kurator des Programms der Galerie und Sammlung des Zentrums für zeitgenössische Kunst im Schloss Ujazdowski in Warschau. In dem ungewöhnlichen Künstlerbuch reduzierte Kozlowski zwei Kapitel aus Immanuel Kants „Kritik der reinen Vernunft“ auf ihre Interpunktionen. Alle Begrifflichkeiten wie Namen, Titelei und Zahlen sind jeweils in Anführungszeichen gesetzt und implizieren so den Abstand zwischen Realität und Zeichen. Beiliegend ein 13-zeiliges, maschinenschriftliches Anschreiben des Künstlers, nebst eigenhändiger Signatur in schwarzblauer Tinte, an den Kuratur und Kunsthistoriker Klaus Honnef. Das Schreiben auf leichtem Briefpapier (29,8 x 20,9 cm), zweifach gefaltet. Seltenes Künstlerbuch in dieser Erhaltung.
EUR 350,-- |
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